::: Stadt Leipzig - Referat für die Gleichstellung von Frau und Mann :::

Konferenz in Leipzig am 24. und 25. Oktober 2003

Erfolg in der Kunst - wie hat DIE das bloß geschafft?

Lebens- und Karrierewege von Künstlerinnen

 

Vorwort

Die Chancengleichheit der Geschlechter wird durch das Referat für Gleichstellung von Frau und Mann der Stadt Leipzig in jedem Jahr exemplarisch in einem anderen Bereich des gesellschaftlichen Lebens näher betrachtet.
Im Jahr 2003 liegt der Schwerpunkt auf dem vielgestaltigen Terrain der Künste. Haben Frauen und Männer tatsächlich gleiche Chancen in den künstlerischen Berufen? Wie gelangen Künstlerinnen zu Erfolg und Anerkennung, zu öffentlicher Wahrnehmung und Wertschätzung? Welche Barrieren stehen Künstlerinnen im Weg, im Lebens- und Karriereweg?

Geschlechtsspezifische Benachteiligungen treten meist nicht öffentlich zutage - werden daher auch nur selten zugegeben. Sie wirken oft sehr subtil, aber umso nachhaltiger. Da sie offenkundig nicht per Dekret zu beseitigen sind:
was kann, was muss von wem getan werden, um wirkliche - und nicht nur deklarierte - Chancengleichheit der Geschlechter in den Künsten herzustellen?

Vertreterinnen der einzelnen Kunstsparten, der Leipziger Kunsthochschulen, kultureller Frauenvereine, des Kulturamtes und des Gleichstellungsreferates planten deshalb die Konferenz Erfolg in der Kunst - wie hat DIE das bloß geschafft? - Lebens- und Karrierewege von Künstlerinnen, auf der im interdisziplinären Gespräch zwischen Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen und Verantwortlichen des kulturellen Lebens versucht werden soll, einige Antworten auf diese Fragen zu finden.

 

Mit freundlicher Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Gleichstellungsbeauftragten/Regierungspräsidium Leipzig, der Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig, der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, des Frauenkultur e.V. und des Robert- und Clara-Schumann-Vereins e.V.

gehostet von leipzigerinnen.de

 


Tatiana Petkova,
Holzschnitt, 2001